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A product’s manufacture is not normally a visible process. The consumer largely receives information about the product itself. They might be interested in whether the product is organic, contains sugar, or is fair trade. But in general, the working conditions of the people who manufacture the product won’t influence their choice.
Following the advent of industrialisation, country craftsmen and labourers joined together to form cooperatives, as a response to increasingly sub-standard working conditions and rising unemployment. Today, it is mainly urbanites that have been forced out of the manufacturing process. The parallels between past working conditions and those of today’s migrant workers are growing ever more pronounced. This provides us with a good opportunity to examine alternatives to existing manufacturing options, and consider the co-operative movement. Private companies and neo-liberals often attack European cooperatives, because they compete in the same market. The latter, it seems, would prefer to compete with underfinanced, self-employed individuals, than with cooperatives.
Four exhibitions in Hungary, Czech Republic, and Germany will document the results of collaborations between artists and selected cooperatives. As part of a research project at the Jan Evangelista Purkyně University in Ústí nad Labem, Czech Republic, students from the university’s art and design faculty will be invited to examine and explore the potential of cooperative production.
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Einer Ware sieht man nicht an, wie sie produziert wurde. Dem Konsumenten werden meist nur Informationen gegeben, die das Produkt selbst betreffen. Dabei interessiert, ob es „bio“ ist, Zucker enthält, gegebenenfalls sogar, ob es fair gehandelt oder aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wurde. Im Allgemeinen entscheidet man sich jedoch nicht für ein Produkt, weil die Produzenten eine angenehme Arbeit haben.
Als sich im Zuge der Industrialisierung weltweit Menschen zu Genossenschaften zusammenschlossen, um dem Wechsel zwischen katastrophalen Arbeitsbedingungen und Arbeitslosigkeit eine selbstbestimmte Alternative entgegenzustellen, handelte es sich vor allem um ehemals ländliche Handwerker und Arbeiter. Heute sind es in der Mehrzahl Städter, die aus den Produktionsprozessen herausgedrängt werden nicht ohne den Appell, ihr Glück in einer Selbstständigkeit zu suchen, die der Situation der ehemaligen Wanderarbeiter ähnelt. Ein Anlass, sich mit alternativen und kollektiven Arbeitsformen auseinanderzusetzen.
LE GRAND MAGASIN wird in Zusammenarbeit mit der Trafó Gallery in Budapest, dem Institut of Contemporary Art in Dunaújváros und der Emil Filla Gallery in Ústí nad Labem, Künstlerinnen und Künstler zur Kooperation mit ausgewählten Genossenschaften einladen. Produktivgenossenschaften weisen in vielen Fällen in den Bereichen Produktentwicklung und Design Defizite auf. Eine Kooperation mit Künstlerinnen und Künstlern kann aber nicht nur neue Ideen hervorbringen, sondern sorgt möglicherweise darüber hinaus für eine längerfristige Verbindung der unterschiedlichen Fähigkeiten der Kreativität der Künstlerinnen und Künstler mit den Erfahrungen und der Entwicklungsfähigkeit der Genossenschaften. Vier Ausstellungen in Ungarn, Tschechien und Deutschland werden die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit zwischen Künstlerinnen und Künstlern vorstellen.
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